Engagement - Kletterbegeisterung - Sponsoring: Was haben die Begriffe mit der Otto-Seeling-Schule gemeinsam?

 

Dass die Otto-Seeling-Schule ein Klettertraining für interessierte Schüler der Otto-Seeling-Schule anbietet - ja sogar schulübergreifend im Schulverbund - und auch noch an der schuleigenen Kletterwand? Nein, das ist ja bereits bekannt.

Für diese drei Begriffe steht eine Person, die selbst kletterbegeistert ist, als Geschäftsführer eine Generalvertretung für Bergsportausrüstung vertritt und mit Engagement seine Kletterbegeisterung gerne mit Gleichgesinnten teilt: Armin Wünsch

Der Zufall, so scheint es, hat Armin Wünsch auf unsere Homepage gelockt und beim "Stöbern" unsere neue Kletterwand entdeckt. Kurzer Hand rief er in unserer Schule an, um sich über unser Projekt "It's time to climb" zu informieren. "Überzeugt von der positiven Energie des Climbings und alpiner Projekte", so Wünsch, folgte eine E-Mail mit dem Ziel, unser "wertvolles Vorhaben 'Kletter-AG' kostenfrei zu unterstützen. "Der Gedanke, SchülerInnen den Weg nach oben zu zeigen und dabei unterschiedlichste Probleme zu meistern", sei ihm sehr sympathisch.

So kam Armin Wünsch nach den Osterferien einfach mal vorbei, um uns ein Seil und ein paar Karabinerhaken mitzubringen. Begeistert von der unkomplizierten Art und Weise, wie Armin Wünsch uns zu unterstützen versucht, bedankten wir uns telefonisch, da wir nicht die Möglichkeit hatten, dies persönlich zu tun, denn er war schon wieder unterwegs.

Auch dieses Telefonat war überaus freundlich, ja fast freundschaftlich, obwohl wir uns noch gar nicht kannten. So hörte er uns zu, wie wir unsere Kurse halten, welche Ziele wir verfolgen, wieder mit dem Hintergedanken herauszuhören, was wir für unsere Arbeitsgemeinschaft noch alles brauchen könnten.

Schnell war ein zweites Treffen terminiert mit dem Ziel, Herrn Wünsch unsere Kletterwand eingehend zu zeigen. Wieder kam er nicht mit leeren Händen. Er brachte uns kleine faltbare Matten - so genannte Crashpads - mit, die wir beim Bouldern auf den Fliesenboden legen können, eine Materialkiste mit Expressschlingen, zwei Helmen und diversen Karabinern sowie zwei kleine Rucksäcke für den Transport. Da blieb uns buchstäblich die Spucke weg.

All die Anstrengungen, die Projektbeschreibungen, die wir in den letzten drei Jahren formulierten schienen auf einmal erhört worden zu sein. Kein Bitten und langes Erklären, warum wir denn wieder dieses oder jenes Material benötigten, sondern ein engagierter Mensch, der weiß, welche schulische Relevanz in so einem Projekt steckt und diese Arbeit nicht nur durch seine Unterstützung würdigt und fördert, sondern auch seine Begeisterung für das Klettern ein Stück weit auf uns überträgt.

 

Die Otto-Seeling-Schule sagt: „Danke!“

 

Bericht gb, Foto: Lorena Piersig 7. Klasse