Leitbild der Otto - Seeling Mittelschule

OSM – Offen - Strukturiert - Miteinander

Für das Leben stärken – voneinander und miteinander lernen

Da wir als Schulgemeinschaft den zunehmenden Verlust der Primärfamilie –feststellen, versuchen  wir dieser Entwicklung interkulturell mit unserer Erziehungs – und Unterrichtsarbeit entgegen zu wirken.

Unsere Grundhaltung zum Kind ist pädagogisch -  erziehlich, das muss mehr sein als "nur" zu unterrichten. Als zweizügige Mittelschule können wir an diesem Schwerpunkt besonders gut ansetzen. Wir fokussieren eine gemeinsame Werteerziehung, ein soziales und tolerantes Miteinander und legen Wert darauf sich mit dem Leitbild unserer OSM identifizieren zu können.

Unser Ziel ist es jedem/r Schüler/In einen Anschluss nach dem Abschluss zu gewährleisten, denn es darf kein Talent verloren gehen. Dabei gilt es jedes Kind als ganzheitliches Individuum zu sehen und es in Geist, Körper und Seele zu stärken. So entsteht ein Bewusstsein und ein Selbstvertrauen, die die Basis bilden, um das Leben gut meistern zu können.

Unserer Auffassung nach ist Schule nicht nur Lernort sondern vor allem auch  Lebensraum. Dies gewinnt zunehmend an Bedeutung, da zu Hause ein Großteil der Schüler/Innen zunehmend sich selbst überlassen ist. Wir sind bestrebt die uns anvertrauten Schüler/Innen zu mündigen Bürgern zu erziehen, um ein eigenständiges, verantwortungsbewusstes Leben führen zu können.

Wir wollen vermitteln, dass die anzustrebende Lebensführung basiert auf Bildung, bewusstem Umgang mit Gesundheit und Mitmenschen und lebenspraktischen Kompetenzen.

Schule erhält dadurch eine andere unterrichtliche, erziehliche und pädagogische Qualität - sie wird zu einem ganztägig geöffneten Haus des Lebens und Lernens. Im Ergebnis muss eine neue Lern - und Lehrkultur (s. Übersicht) entstehen, die dem einzelnen mehr Zeit zur Persönlichkeitsentwicklung, zur Aneignung von Wissen und zur Vorbereitung auf das zukünftige Leben gibt. Auch Kinder aus unterschiedlichen Herkunftsländern, mit ihren heterogenen Fähigkeiten und Begabungen können und müssen so stärker individuell gefördert werden, um einen gleitenden Übergang in die Berufs-und Arbeitswelt sicherstellen zu können und somit einen Beitrag zum Funktionieren der Gesellschaft leisten zu können.

Wir gestalten somit ein differenziertes Bildungs- und Erziehungsangebot, das sich an dem jeweiligen Bedarf der Kinder und Eltern orientiert.
Wir streben eine angemessene Förderung einzelner Schüler durch individualisierte Fördermaßnahmen in einem erweiterten Tagesablauf, vor allen in den gebundenen Ganztagesklassen, an durch

 

  • den Einsatz zusätzlicher Unterrichtsangebote ( Intensivierungsstunden)
  • eine Lernzeit
  • ein gemeinsames Mittagessen
  • die Anbahnung von Toleranz und Verständnis im Umgang miteinander (Sozialkompetenztraining, Jugendsozialarbeit,…)
  • die Förderung des Gemeinschaftsgefühls durch gemeinschaftsfördernde Ereignisse (Feste, Feiern)
  • eine bewegungsaktive Schule durch besondere Sportangebote im gebunden Ganztag, unterstützt durch qualifizierte Übungsleiter
  • die Vorbereitung für den Einstieg in das Berufsleben
  • gemeinsame Erfahrungen, wenn Schule als „sozialer Raum“ definiert wird, der nicht nur Wissen vermittelt, sondern die ganze Persönlichkeit des Kindes bildet.

 

Fürth, 30.04.2018

Silke Nicolai, Rin